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Über uns

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Über uns 2017-12-11T22:52:10+00:00

Lerne uns kennen

Infoabend

Ungefähr dreimal im Jahr bieten wir jeweils einen Infoabend an. Dort kann man alles über unsere Geschichte (über 100 Jahre…), unsere Werte und Ziele, unsere Beziehungen zu anderen Kirchen, unsere kleine Freikirche, unsere Struktur, Mitgliedschaft erfahren. Wir empfehlen diesen Abend allen an Mitgliedschaft Interessierten, aber auch neuen Gästen (damit man weiß, wo man ist) und Freunden von unseren Gästen (wo ist mein Freund da eigentlich gelandet?). Der Besuch ist natürlich unverbindlich und kostenlos. Anmeldung gerne unter bramfeld@cghh.de
Der nächste Infoabend findet am 28. Februar 2018 um 19:00 Uhr statt.

Unser Pastor

Ich bin Sven Godau, Pastor der Christus-Gemeinde. Seit 1996 arbeite ich in Hamburg und war an der Gründung der neuen Gemeinde in Bramfeld beteiligt. Einer Gemeinde, wie ich sie mag: Jung, freundlich, unkompliziert. Hier trinke ich gerne meinen Kaffee. In meinem Leben hatte ich Kontakt mit vielen verschiedenen Kirchen und heute finde ich Teile von diesen Kirchen auch in meiner Gemeinde wieder. Aber wichtiger ist mir: Hier begegne ich manchmal Gott. Und anderen geht es auch so. Deshalb „machen“ wir den ganzen Aufriss. Wegen Gott. Wegen Momenten kostbar wie ein erster Kuss oder wie das Knuddeln eines Babys. Oder um schlicht zu sagen: Wir lieben Gott. Und freuen uns über jeden, der sich das auch mal irgendwann gewünscht hat.

Die Christus-Gemeinde wurde 1906 gegründet, als sie sich besonders um die Heimatlosen der Gesellschaft kümmerte. Bis in die 30er Jahre hinein war die Hilfe für Hilfsbedürftige und Obdachlose einer der Kernarbeitsbereiche der Gemeinde.

Durch die Tragik des 2. Weltkriegs musste die Gemeindearbeit nach dem Krieg fast ganz von vorne begonnen werden. Viele Flüchtlinge aus dem Osten wurden in dieser Zeit Teil der Gemeinde und zu einer wichtigen Säule der gebeutelten Gemeindearbeit.
Die Anstellung von R. Tudzynski als Pastor im Jahr 1965 ist Ausdruck neuer Ziele und Hoffnungen gewesen. Als einige Jahre später auch eigene Räume angemietet und gekauft werden konnten, entfaltete sich die Gemeinde Stück um Stück.
1996 wurde R.Tudzynski von Sven Godau als Pastor abgelöst und Gemeindegründer der 1. Gemeindegründung in Lüneburg, der heutigen Matthäus Gemeinde.
Seit 2002 wuchs die Christus-Gemeinde verstärkt an, und 2010 kamen sonntags um die 240 Personen aller Altersschichten in den Gottesdienst. Daher wurde von 2003 bis 2011 jeden Sonntag ein zweiter Gottesdienst abends um 19.00 Uhr gefeiert.
2005 wurde eine zweite Gemeinde neu gegründet, die Christus-Gemeinde in Barmbek-Nord. Etwa zeitgleich kam Matthias Pache als Vikar nach Hamburg und ist seit 2007 Pastor hier.
Aufgrund des Wachstums beschloss die Gemeinde 2009 sich zu teilen und aus einer Gemeinde zwei zu machen. Im Februar 2011 starteten dann die „Christus-Gemeinde Hamburg-Ost“ mit Pastor Sven Godau und die „Christus-Gemeinde Barmbek-Süd“ mit Pastor Matthias Pache. Mit dem Kauf eines eigenen Gebäudes ist aus der „Christus-Gemeinde Hamburg-Ost“ nun die „Christus-Gemeinde Bramfeld“ mit Sitz in der Haldesdorfer Straße 60 geworden.

Freikirche
Die Christus-Gemeinde ist eine evangelische Freikirche und gehört zum „Mülheimer Verband freikirchlich-evangelischer Gemeinden“ (MV).
Der MV ist um die 100 Jahre alt und war die erste Pfingstkirche in Deutschland. Der Verband erwuchs aus einer Erweckungsbewegung innerhalb der etablierten Kirchen. In den ersten Jahrzehnten dachte man daran dorthin auch später wieder zurückzukehren. Erst in den 70er Jahren ist man eine eigenständige Freikirche mit eigenem Selbstverständnis geworden.
Heute ist der MV um die 50 Gemeinden groß, die in Deutschland verteilt sind, und lebt eine evangelikal-charismatische Frömmigkeit.

www.muelheimer-verband.de

Theologie / Was glauben wir?
Glaubensgrundlage der Gemeinde sind die altkirchlichen Bekenntnisse wie z.B. das Apostolische Glaubensbekenntnis, das wir mit allen Kirchen weltweit gemein haben.
Der Mülheimer Verband hat sich zudem vor vielen Jahren ein theologisches Selbstverständnis gegeben, in dem die theologischen Schwerpunkte unserer Freikirche aufgeführt sind.
Selbstverständnis
Darüber hinaus teilt die Gemeinde die Bekenntnisgrundlage der evangelischen Allianz
die Verpflichtung der Lausanner Bewegung

Die theologischen Wurzeln der Gemeinde liegen u.a. in der Heiligungs- und Pfingstbewegung des 20. Jahrhunderts. Daraus ergibt sich

der Wunsch, das geistliche Leben des Einzelnen so zu fördern, dass sein Denken, Reden und Tun Jesus Christus widerspiegelt.
eine Offenheit für das Wirken des Heiligen Geistes

Hier können Sie mehr über das erfahren, was wir glauben, was uns wichtig ist, wofür unser Herz schlägt, worin wir uns investieren und worauf wir unser Miteinander gründen.

Wir lieben Gott
Wir sind Christen aus Überzeugung. Jesus berührt uns. Gottes Interesse an unserem Leben macht unser Leben reich. Er will Gemeinschaft mit uns und wir mit ihm.
Er soll der Mittelpunkt unseres Lebens sein. Etwas Besseres gibt es nicht.

Wir lieben Menschen
Konkret. Fragend. Helfend. Warm, aber nicht süßlich. Am liebsten alle Menschen, aber wir trainieren noch in unserem Freundes- und Bekanntenkreis. Und an den Menschen, die kommen. Von ganzem Herzen!

Wir wollen zu Jesus Christus einladen
Mit Jesus ändert sich alles. Nicht alles plötzlich, aber fast alles von Grund auf. Ihn zu kennen und von ihm gekannt zu sein, macht uns stolz. Wir würden gerne jeden mit ihm bekannt machen. Wo immer und wann immer Menschen das wollen.

Wir helfen, in der Nachfolge zu wachsen
Wir wollen, dass Christen ihren Glauben an Gott besser verstehen und ihre Beziehung zu Jesus entwickeln. Wir wollen, dass das Herz von Menschen für ihre Mitmenschen wächst. Wir wollen Menschen enger an Gottes Herz führen. Das alles nennen wir „Jesus nachfolgen“. Es macht bessere Menschen aus uns, morgen oder übermorgen.

Wir wollen Gemeinden gründen
Wir wollen in Hamburg Gemeinden gründen. Menschen in dieser Großstadt brauchen Heimat, Familie und die Liebe Gottes. Möglichst um die Ecke, wie den Bäcker, den Kindergarten oder die Parkbank. Wir wollen weiterhin unseren Beitrag dazu leisten.

Wir investieren uns in die nächste Generation
Wir haben ein Herz für die kommende Generation. Kinder- und Jugendarbeit hat bei uns Priorität. Daher versuchen wir ein breites Spektrum an Angeboten zu bieten, in denen Kinder und Jugendliche begleitet, gefördert und herausgefordert werden. Kinder und Jugendliche sind willkommen mit ihrer Art, Gott zu begegnen und auch Gottesdienst und Gemeindeleben mit zu gestalten.

Wir bieten Gottesdienste und Kleingruppen an
Im guten Gottesdienst am Sonntag kommen wir als Gesamtgemeinde zusammen. Herzlich willkommen! Das eigentliche Leben der Gemeinde sind aber die Kleingruppen/Hauskreise. Die Gruppen von 6-15 Personen sind viel persönlicher als jeder Gottesdienst. Dort kümmern wir uns umeinander, lesen die Bibel und beten miteinander. Jeder aus der Gemeinde sollte Teil einer Kleingruppe sein.

Wir engagieren uns für Hamburg
Als Christus-Gemeinde verstehen wir uns als Teil dieser Stadt. Wir sind hier verwurzelt und identifizieren uns mit den Stärken Hamburgs, aber leiden auch an den Schwächen und Nöten dieser Metropole. Als Gemeinde wollen wir einen positiven Beitrag für das gesellschaftliche Klima leisten.

Wir engagieren uns für die Einheit der Christen
Als Christus-Gemeinde leiden wir an mancher Zerstrittenheit in der kirchlichen Landschaft. Daher engagieren wir uns für die Einheit der Christen auf den verschiedensten Ebenen in Hamburg und pflegen freundschaftliche Beziehungen zu anderen Kirchen.

Was macht die Gemeindeleitung?

Die Gemeindeleitung ist ein Gremium innerhalb der Christus-Gemeinde Bramfeld. Ihre Aufgabe besteht darin, die Gemeinde geistlich und organisatorisch zu leiten. Die Zusammensetzung der Gemeindeleitung kann sich alle vier Jahre ändern, besteht aber immer aus mindestens vier Personen. Der Hauptpastor ist immer in der Gemeindeleitung. Andere Angestellte der Gemeinde können dauerhaft oder punktuell Teil der Gemeindeleitung sein. Alle anderen gewählten Personen der Gemeindeleitung üben den Dienst ehrenamtlich aus. Die bestehende Gemeindeleitung schlägt jeweils eine Zusammensetzung vor, die von der Gemeinde bestätigt werden muss. Dabei wird über jede Person einzeln abgestimmt. Die Gemeindeleitung trifft sich im Dreiwochenrhythmus für ca. vier Stunden und zweimal im Jahr zu einer 24-stündigen Klausur. Es wird gemeinsam gegessen, besprochen, diskutiert, gebetet, geplant. Dabei wird zu den jeweiligen Themen um Einheit gerungen. Es geht um aktuelle Fragestellungen, aber auch um Reflexion von Angeboten und deren Wirkung auf die Gemeinde. In der Gemeindeleitung wird über Personalfragen verhandelt und abgestimmt. Anträge auf Mitgliedschaft in der Gemeinde werden an die Gemeindeleitung gerichtet und dort entschieden. Die Gemeindeleitung hat alle Arbeitsbereiche der Gemeinde im Blick. Wichtiger als das reibungslose Funktionieren von Abläufen ist immer die Frage nach den Menschen, die die Arbeit tun. Eine Leitfrage ist, wie die Gemeindeleitung der Gemeinde optimal dienen kann, damit diese in ihrer Beziehung zu Gott wächst und reift.

Die Gemeindeleitung muss perspektivisch und visionär denken, um die Gemeinde voran zu führen. Durch übergemeindliche Vernetzung (Teilnahme an Tagungen des Mülheimer Verbandes und des Nordwestbundes; Gemeinsam für HH; Kongresse) versucht die Gemeindeleitung am geistlichen Puls der Zeit zu sein, um Impulse zu setzen und Orientierung zu bieten. Als Mittel zum Zweck gibt die Gemeindeleitung Strukturen, in denen Gemeindeleben organisiert und gestaltet wird. Diese müssen immer wieder auf ihre Zweckmäßigkeit geprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Es besteht die Herausforderung, ein lebendiger Organismus zu sein, dem die Strukturen dienen und nicht zu funktionierenden Dienern eines Systems zu werden, das nur zum Selbstzweck besteht. Letztlich muss alles, was geschieht, an der Frage gemessen werden, ob es effektiv dient, Menschen in ihrer Beziehung zu Gott zu fördern oder Menschen in eine Beziehung zu Gott hineinzubringen.

Wichtige Entscheidungen werden aber letztlich durch alle Mitglieder gemeinsam entschieden. Wir haben keine Kirchenleitung über uns, die uns in unsere konkrete Arbeit vor Ort hineinregiert.

Im Frühjahr 2015 wurde unsere Gemeindeleitung für die nächsten vier Jahre neu gewählt und besteht jetzt aus sieben Personen:

  • Pastor Sven Godau
  • Martin Saß
  • Anja Leiding
  • Kerstin Klapper
  • Christina Ohlmeyer
  • Daniela Podranski
  • Pastor Jonathan Kelly

Für die Bereiche der Gemeindearbeit gibt es Leiter, die die Arbeiten verantworten.

  • Kleingruppen/Hauskreise: Sven Godau
  • Gottesdienste: Martin Saß und Sven Godau
  • Musik im Gottesdienst: Joachim Klapper
  • Gastfreundschaft: Doro Schol und Anja Leiding
  • Technik im Gottesdienst: Amooz Podranski
  • Kinderstunden: Jonathan Kelly
  • Teenagerarbeit: Jonathan Kelly
  • Miniclub: Sandra Schoop
  • Öffentlichkeitsarbeit: Daniela Podranski
  • Zwischengemeindliche Aufgaben: Sven Godau
Als Christus-Gemeinde gehören wir zur Freikirche „Mülheimer-Verband freikirchlich evangelischer Gemeinden“. Darüber hinaus sind wir vielfältig in Hamburg und Deutschland mit anderen Kirchen und übergemeindlichen Initiativen vernetzt und freundschaftlich verbunden.

Mülheimer Verband
Als Christus-Gemeinde gehören wir zur Freikirche „Mülheimer-Verband freikirchlich evangelischer Gemeinden“. Zu diesem Verband gehören auch unsere Schwestergemeinden hier in Hamburg und viele Gemeinden in ganz Deutschland.

www.muelheimer-verband.de

Gemeinsam für Hamburg (GfH)
Ziel dieser Initiative ist Gemeinden und Kirchen miteinander zu verbinden, die sich für Hamburg engagieren und ihre Kräfte bündeln wollen. GfH will dazu beitragen, alle gesellschaftlichen Bereiche der Stadt mit dem Evangelium von Jesus Christus zu erreichen und das Beste für die Stadt und seine Menschen zu suchen.

www.gemeinsam-fuer-hamburg.de

Evangelische Allianz
Die ev. Allianz ermöglicht ein Netzwerk evangelisch- reformatorischer Gemeinden unterschiedlicher Kirchen und Gemeinden. Dieses Netzwerk trifft sich in den verschiedenen Bezirken Hamburgs und initiiert einmal im Jahr eine Gebetswoche für die Anliegen der Stadt.

www.ead.de

God is moving (ev. Jugendallianz)
„God is moving“ ist die „Jugendfraktion“ von Gemeinsam für Hamburg. Sie setzen sich für die Einheit unter den Jugenden ein und fördern die einzelnen Jugendarbeiten und ihre Mitarbeiter.

godismoving.de

Arbeitskreis christlicher Kirchen (ACK)
Im ACK sind alle Kirchen der Stadt vertreten, und dort stellt sich am deutlichsten die Vielfalt des Leibes Jesu in Hamburg dar. Die Vollmitgliedschaft im ACK Deutschland vereint uns mit allen gesellschaftlich relevanten Kirchen Deutschlands.

www.oekumene-ack.de

Als Gemeinde wollen wir am Leben des Einzelnen teilhaben. Wichtige Wegmarken des Lebens feiern wir und stellen den Einzelnen für den nächsten Abschnitt unter Gottes Segen.

Kindersegnung
Auf Wunsch der Eltern segnen wir Kinder im Rahmen des Gottesdienstes und befehlen das Kind Gottes besonderem Schutz und Segen an. Wir taufen keine Kinder, weil wir überzeugt sind, dass man eine Entscheidung für ein Leben mit Jesus Christus nur alleine treffen kann.

Einschulung / Neustart
Als Gemeinde feiern wir zum Schulstart Familiengottesdienste, in denen wir für die Kinder beten, die in die Schule eingeschult werden und auch die segnen, die eine neue Arbeitsstelle oder eine Ausbildung begonnen haben.

Teenyglaubenskurs
Für die 11-13jährigen bieten wir einen Teenyglaubenskurs an, in dem sie alle wichtigen christlichen Glaubensaussagen und Bekenntnisse kennenlernen und verstehen sollen, was es heißt als Christ zu leben. Das Ende des Kurses wird mit einem Abschlussgottesdienst gefeiert.

Hochzeit
Für Menschen, die heiraten und ihre Partnerschaft bewusst unter den Segen Gottes stellen wollen, feiern wir Traugottesdienste.

Trauerfeier
Wenn Menschen sterben und eine christliche Beerdigung wünschen, dann begleiten wir die Hinterbliebenen und gestalten den Trauergottesdienst in Absprache mit der Familie.

Als Christus-Gemeinden unterstützen wir  mit Gebet, Finanzen oder praktischem Einsatz besondere Projekte und Initiativen.

Sambia/ Afrika
Seit vielen Jahren haben wir als Gemeinde im Mülheimer Verband (MV) eine Partnerschaft mit der „Christian Church of Zambia“ (CCC), die eine große Freikirche in Sambia ist. Regelmäßig besuchen wir das Land und helfen den Gemeinden handwerklich und finanziell.
Darüber hinaus engagieren wir uns in Sambia in dem BOCCS Waisenschulprojekt, das 1998 von den Missionaren Traugott und Kristina Hartmann gegründet wurde. Hier leisten unsere Freunde Hilfe bei den Ärmsten der Armen in den vergessenen Slums von Afrika.
www.boccs.de

Indonesien/ Asien
Seit vielen Jahrzehnten haben wir als Gemeinde im MV eine Partnerschaft mit der Gerejakan Geraja Pentakosta in Indonesien. Diese Freikirche zählt 600 Gemeinden und wächst von Jahr zu Jahr. Unter teilweise sehr ärmlichen Verhältnissen und unter Verfolgungssituationen dienen sie den Menschen diakonisch und bauen Gemeinde.
In innerer Verbundenheit mit ihnen und durch Gebet und Spenden unterstützen wir ihre Arbeit. So konnten sie als Kirche viel helfen und verwirklichen, was ihnen sonst unmöglich gewesen wäre.
www.muelheimer-verband.de/indonesien/blog

Gemeinde-Zehnter
Jeden Monat geben wir als Gemeinde von allen Einnahmen und Spenden, die wir bekommen, 10% an verbundene Werke und Projekte weltweit und unterstützen, dass Menschen in armen Verhältnissen geholfen und die gute Nachricht von Jesus verkündigt wird.

Alpha-Kurs

Ein- bis zweimal pro Jahr bieten wir einen Alpha-Kurs an. Er findet in der Regel um 19:30 Uhr in der Haldesdorfer Straße 60 statt. Sobald der nächste Termin feststeht, wird dieser hier bekannt gegeben. Außerdem werden wieder Flyer ausliegen und zum Download bereitstehen.

Was ist der Sinn des Lebens?
Was geschieht, wenn wir sterben?
Welche Bedeutung hat Gott für unser Leben heute?
Wie werde ich mit dem Bösen fertig?

Wenn Sie Antworten auf diese Fragen haben möchten, ist Alpha etwas für Sie! Der Alpha-Kurs ist eine zehnwöchige praktische Einführung in den christlichen Glauben.
ALPHA steht für folgendes:

Alle sind willkommen. Es werden keine Vorkenntnisse erwartet. Allein die Bereitschaft zum Gespräch ist uns wichtig.

Lernen und Lachen! Auch Lachen ist möglich, wenn man sich mit dem christlichen Glauben beschäftigt.

Pizza und Pasta! Die gibt es nicht jedes Mal, aber wir beginnen immer mit einem gemeinsamen Abendessen.

Hilfen und Informationen werden in Referaten grundlegend vermittelt und im Gespräch weiter vertieft.

Absolut keine Tabus. Christsein betrifft alle Lebensbereiche. Wir klammern nichts aus – auch dann nicht, wenn es keine einfachen Antworten und keine Patentrezepte gibt.

Themen des Alpha-Kurses:

Wer ist Jesus?
Warum starb Jesus?
Woher weiß ich, dass ich an die Wahrheit glaube?
Warum und wie soll ich die Bibel lesen?
Warum und wie bete ich?
Wie führt uns Gott?
Wie widerstehe ich dem Bösen?
Wer ist der Heilige Geist? Was bewirkt der Heilige Geist?
Wie werde ich vom heiligen Geist erfüllt? (Alpha-Tag von 10.00 – 17.00 Uhr)
Wie kann ich über Gott reden?
Heilt Gott auch heute noch Krankheiten?
Welchen Stellenwert hat die Kirche?

Der Kurs ist natürlich kostenlos. Haben Sie Interesse? Mailen Sie uns: bramfeld@cghh.de.

Flyer Download

Fragen an unseren Pastor

Nein. Gott ist immer noch derselbe. Er war im AT und ist im NT Liebe. Warum aber erscheint Gott „so ganz anders“? Das liegt an „uns“. Wer aber ist „uns“?
Bis zum zweiten Buch Mose ist das „uns“ noch sehr fließend. Oder besser gesagt: Ein sehr kleiner Personenkreis. Und dann sollten wir die ersten zwei Kapitel der Bibel noch einmal getrennt betrachten.
Also: 1. Mose Kapitel 1 und 2 erzählen uns die ursprüngliche Absicht Gottes für uns. Wir Menschen, Ebenbilder, Abglanz, Abbilder Gottes (Psalm 8 sagt „ein wenig geringer gemacht als Gott“!) sollten die Götter dieser Welt sein. Herren und Namensgeber, Gärtner, eingepflanzt in Gottes liebevolle Schöpfung. Gott, unser liebender Vater, setzt uns also in einen Ort, der perfekt ist: Fülle und Gemeinschaft. Aber nicht als Gefangene sondern als geliebte Gegenüber. Deshalb gibt er uns neben all dem Schönen einen Schlüssel raus aus dem Paradies (wörtlich „Garten“), den „Baum der Erkenntnis“. Wir Blödis haben den Schlüssel verwendet (von der Frucht gegessen) und würden ihn immer wieder verwenden. Weil es uns so schwer fällt, Gott einfach zu vertrauen (die Fachvokabel lautet „glauben“).
Danach sind wir anders, wir „kennen“ (dieses Wort meint tiefstes, innerstes Kennen – wird in der Bibel gerne auch für Sex verwendet) die Sünde. Und an dieser Stelle begreifen wir „auf einmal“ etwas, was wir vor dem Erkennen der Sünde nicht begreifen konnten: Gott ist heilig, Licht von unzugänglichem Licht. Denn das war er schon immer und wird er immer sein: Liebe UND heilig (kurze, mir wichtige, Ergänzung: Dass er liebt, scheint irgendwie noch wichtiger zu sein, denn es heisst zwar „Gott ist Liebe“, aber nicht „Gott ist Heiligkeit“).
Ab Kapitel 3 haben wir jetzt also die uns heute bekannte Konstellation: Ein uns liebender Gott will uns umarmen. Aber weil er ein verzehrendes Feuer ist, würde uns seine ungefilterte Nähe töten. Und was ihn angeht: Er hasst Sünde. Er liebt uns also – und hasst, was die Sünde aus uns gemacht hat: Wesen, getrennt von ihm, voller Sehnsucht nach dem Paradies, Liebe, Heimat – und so weit, weit weg.
Was tut Gott? Er „schafft“ sich ein Volk von Priestern: Menschen, die die Heiligkeit Gottes begreifen. Die zumindest seinen Namen kennen und die er Schritt für Schritt in den kommenden Jahrhunderten lehren wird, „wie ER ist“. Das wird rund um 2. Mose 20 berichtet, nachdem er das in geduldiger Vorarbeit über Jahrhunderte hinweg vorbereitet hat. Dieses Volk kennen wir unter den Bezeichnungen „Israeliten“ oder „Juden“. Um es kurz zu machen: Das ging schief. Die Israeliten, die durch ihre Lebensweise der Welt helfen sollten, das Wesen Gottes besser zu verstehen, waren „wie alle anderen“. Aber es gab jetzt ein Volk, dass zumindest in bruchstückhafter Weise eine Idee von Gott hatte: „Der Schöpfer dieser Welt will mit Menschen zusammen leben, er hasst Sünde, er ist gnädig, er ist gerecht…“
Jetzt kommen wir ins Neue Testament: Gott entschließt sich (schweren Herzens), zu tun, was allein seine Sehnsucht (und unsere) stillen kann. Er beseitigt die Sünde aus unserem innersten Wesen. Und zwar kommt er selbst (lassen wir die Dreieinigkeitsfrage mal hier außen vor…), der Sündlose, der Heilige, in diese Welt. Und in einem Akt totaler Selbstaufopferung, einem Akt tiefster Liebe, „nimmt“ er unsere Sünde „in sich auf“ und stirbt mit unserer Sünde am Kreuz. Wer Sünde versteht als „alles, was wir so an Mist machen“ hat das Wesentliche nicht verstanden: Sünde ist „getrennt sein von Gott“. Das ist gestorben vor 2000 Jahren an einem Römerkreuz in Jerusalem. Seitdem „sind“ „wir“ in Gottes Augen andere (wenn wir das denn wollen): Wir sind nicht mehr Sünder. Wir sind „in Christus“ Gottes Geliebte. Fühlen wir das? Selten. Passt das in unseren Kopf? Schritt für Schritt. Glaube ich das? Ja, meistens. Und deshalb habe ich jetzt (wie damals Adam und Eva vor dem Mist) Zugang zur Liebe Gottes. Oder präziser: Gottes Liebe kann mir nahe kommen, weil Gott selber (und darum geht es!) mir nahe kommen kann. Also zurück zur Ursprungsfrage mit noch einem kleinen Ausblick: Gott ist derselbe. Wir nicht. Aber wir sind auch noch nicht das (die), die wir einmal sein werden: Durch und durch geheiligt, mit getrockneten Tränen, satt in unserem Vater, zu Hause, an den Quellen, mitten im Leben selbst. Du denkst, dass Gott heute „besser“ ist als im Alten Testament? Ich sage Dir: Wir erleben und sehen jetzt noch nicht mal 10 %…

Das mit dem Sünder (zwischen uns und Gott passt mehr als nur ein Blatt) habe ich oben erklärt. Es geht nicht um „schlecht“. Es geht um „getrennt“. Und weil wir getrennt sind, fällt es uns ziemlich schwer, unsere eigenen Maßstäben (!), geschweige denn Gottes Maßstäben zu genügen…Nenn es „schlecht“, aber das trifft nicht den Kern!
Er ist ein Liebender. Ja, er hat uns voller Sehnsucht geschaffen, Lust, Gefühlen, Bedürfnissen. Und gleichzeitig bietet er sich uns an und sagt: Komm und trink von mir. Iss mich. Lass dich behüten, lass dich versorgen vom Weinstock, finde Wahrheit (die eine echte, nicht die vielen…) in mir. Er sagt: Ich bin die Quelle. Trink nicht aus Tümpeln, gib dich nicht mit Brackwasser („Zisternen“) zufrieden. Ist er etwa exklusiv, ein eifersüchtiger Gott, der uns nicht teilen möchte mit anderen Quellen? Ja, das ist er. Ist er ein Sadist? Nein, unsere Qualen schmerzen auch ihn…

Predigt von Sven Godau auf der Gemeindefreizeit 2014